In einem gerade erschienenen Artikel in der Zeitschrift "Forschung" https://docs.wixstatic.com/ugd/7bac3c_90802a0e8e4c4a62a3c23657cd8069f7.pdf beschäftigen sich Katrin Schaar und Loris Bennett mit Implikationen der DSGVO auf außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Im ersten Abschnitt geben sie dazu einen Überblick über die wesentlichen für die Forschung relevanten Änderungen durch die DS-GVO. Hierzu gehören beispielsweise Änderungen bei den Meldepflichten, Dokumentationspflichten und dem neuen Instrument der Datenschutzfolgenabschätzung. Im zweiten Abschnitt wird der daraus resultierende spezifische Handlungsbedarf für  Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in den Blick genommen. Hierzu gehören die Implikationen für die empirische Forschung, Anforderungen an die Anonymisierung von Forschungsdaten sowie den Betrieb von Infrastrukturen des High Performance Computing (HPC). Abschließend finden sich Überlegungen dazu, wie Verantwortlichkeiten in Institutionen spezifiziert und Strukturen umgestaltet werden könnten.

 

Schaar, K., & Bennett, L. (2018). Mehr Nachweispflichten, sichere (technische) Infrastrukturen und transparente Verfahrensregeln: Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen müssen die Verarbeitung von Forschungsdaten durch Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) neujustieren. In: Forschung: Politik - Strategie - Management, 11, 9-15.