Unterstützung von Datenschutz, Forschungsethik und Datenmanagement

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In der empirische Sozialforschung, der medizinischen und psychologischen Forschung wird die Nutzung von personenberzogenen Daten immer wichtiger. Häufig geht es dabei auch um die Erhebung von sehr sensiblen Daten, wenn medizinische und genetische Informationen oder politische oder religiöse Einstellungen mit einbezogen werden.

Katrin Schaar, ScientificData Strategies, berät in dem Selbstverständnis, dass wissenschaftliches Erkenntnisinteressesse und der Schutz persönlicher Daten kein Widerspruch sind. Freiheitsrechte der Einzelnen auf informationelle Selbstbestimmung und der Erkenntnisgewinn, den die Freiheit der Wissenschaft verspricht, können eingelöst werden, wenn bestimmte Regeln beachtet werden. Nur wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer an wissenschaftlichen Studien sicher sein können, dass Ihre Daten verantwortungsvoll gehalten werden und vor Missbrauch geschützt sind, werden sie bereit sein, an Studien teilzunehmen. Eine hohe Beteiligungsrate kann eher erreicht werden, wenn die Verfahren der Datennutzung und Verarbeitung transparent sind und verständlich erklärt werden. Damit können Kosten im Hinblick auf die Rekrutierung gespart werden. Die Beratung kann im Hinblick auf die Konzeption der Datenerhebung, die Datenhaltung unter besonderer Berücksichtigung des Datenschutzes und hinsichtlich forschungsethischer Überlegungen erfolgen.